Historie Nümbrecht

Historie der Löschgruppe Nümbrecht

Der ehemalige Bürgermeister von Nümbrecht, Karl-Egon Bauer, erkannte die Notwendigkeit einer Feuerwehr in unserer ländlichen Gegend und gründete im Jahre 1875 die Freiwillige Feuerwehr Nümbrecht.
Es war die erste Feuerwehr im Oberbergischen Kreis.
Folgende Bürger des Ortes Nümbrecht schlossen sich unter der Führung von Brandmeister Eduard Klein zu der Freiwilligen Feuerwehr Nümbrecht als Freiwilligen Feuerwehr des Oberbergischen Kreises zusammen:
• Gustav Koch
• Wilhelm Rau
• Friedrich Theis
• Ferdinant Hahn
• Gustav Söcker
• Wilhelm Heckmann
• Wilhelm Koch III
• Karl Sohn
• Gustav Dickel
• Carl Müller
• Jakob Herz
• Jacob Herz II
• Leopold Herz
• Wilhelm Engels

Nach dem Vorbild der Freiwilligen Feuerwehr Nümbrecht wurden weitere Feuerwehren im Oberbergischen Kreis gegründet.

1889 Grosser Dorfbrand im Ort Nümbrecht. Es brannte fast die gesamte Ortschaft nieder.

1889-1908 Es gibt kaum Protokolle für diesen Zeitraum, jedoch ist bekannt, dass der führende Löschzug
für die Gesamtgemeinde immer Einsatzbereit und Vorbild für die ab 1907 gegründeten Löschzüge war.

1907 Neuer Löschgruppenführer Brandmeister Robert Koch ( Fabrikant).

1908 Bau eines Feuerwehrhauses an der Grötzenberger Straße ( Haus Strick ) von der Gemeinde
Nümbrecht.

1930 Anschaffung der ersten Motorspritze. Löschzugführer war Oberbrandmeister Heckmann. Erster Wehrführer der Gemeinde Nümbrecht wurde Schreinermeister Heinrich Sohn.

1935 Zweiter Löschzugführer wurde Albert Bone Kümper aus Oberbreidenbach.

1943 Die Feuerwehr Nümbrecht erhält ein neues Löschfahrzeug LF 15.

1944 Gemeindebrandmeister Alwin Klesing übernimmt die Leitung der Gesamtfeuerwehr Nümbrecht.

1945 Grossbrand durch einen Fliegerangriff in der Homburger Papiermühle.

1947-1962 Der Löschzug Nümbrecht wird von Oberbrandmeister Karl Grümer geleitet.

1956 Die Löschgruppe Nümbrecht erhält ein neues Löschfahrzeug LF8.

1962 Die Leitung der Löschgruppe Nümbrecht Übernimmt Robert Birlenbach.

1964 Großbrand bei Familie Stöcker, Geringhausen

1965 Großbrand der Pension Hufenbecher in Malzhagen.

Der Löschzug Nümbrecht feiert am 04. und 05. September sein 90-jähriges Jubiläum.

1966 Großbrand im Heckershäuschen in Homburg – Bröl.

1970 Brandmeister Jürgen Horn übernimmt die Löschgruppe Nümbrecht.
Zum Stellvertretenden Löschgruppenführer wird Klaus Müller ernannt.
Robert Birlenbach wird als Löschgruppenführer verabschiedet.
Ein Kommandobus wird der Löschgruppe Nümbrecht überstellt.

1971 Im Jahre 1972 wurde Gemeindebrandmeister Alwin Klesing durch Hauptbrandmeister Ulrich Polke aus Marienberghausen abgelöst.

1974 Jürgen Horn tritt vorübergehend als Löschgruppenführer aus privaten Gründen zurück.
Oberbrandmeister Harald Müller übernimmt die neue Führung des Löschzugs Nümbrecht.
Gleichzeitig bilden die Einheiten Nümbrecht und Harscheid den Katastrophenschutzzug LZR.

1975 Die Löschgruppe Nümbrecht feierte ihr 100-jähriges Bestehen.
Das Fest wurde vom 19. bis 21. September gefeiert.

Am 20.09.1975 wird der Landesfeuerwehrverband anlässlich des Festes gegründet.
Es bilden sich der Landesfeuerwehrverband Nordrhein-Westfalen und der Westfälisch-
Lippische Feuerwehrverband.

1976 An drei aufeinander folgenden Tagen ereigneten sich Waldbrände im Ahlbusch und im Ölsbachtal.
Jürgen Horn übernimmt wieder die Leitung der Löschgruppe Nümbrecht.

1977 Der Oberfeuerwehrmann Heinz Winkler wird Aufgrund seines Einsatzes bei der Ölbekämpfung in Frankreich geehrt.

1978 Schneekatastrophe in Nümbrecht. Die Feuerwehr Nümbrecht war pausenlos im Einsatz um umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen. Weiterhin mussten Dächer im Zentrum von den Schneemassen befreit werden, um nicht Menschen durch abrutschende Schneemassen zu gefährden.

1980 Wohnungsbrand bei Dr. Becher in der Schulstrasse.

1981 Baubeginn des neuen Gerätehauses in der Dr. Schild Straße.
Scheunenbrand in Bruch bei Landwirt Ohlig. Die Wehr war von 18.30 Uhr bis 06.00 Uhr damit beschäftigt, brennendes Heu aus der Scheune zu entfernen.

Im November 1982 übernahm die Löschgruppe Nümbrecht ihr neues Gerätehaus in der Dr. Schild Straße. Die Übergabe erfolgte durch den damaligen Gemeindedirektor Brocke.

1982 Zimmerbrand im Altenheim Engelsstift.

1983 Brandmeister Wolfgang Wodberg tritt als Löschgruppenführer zurück. Die neue Leitung übernahm Brandmeister Martin Barth aus der Löschgruppe Harscheid.

Dachstuhlbrand bei der Familie Kößling. Die Wehren waren den ganzen Sonntag mit Unterstützung der Drehleiter aus Waldbröl mit den Löscharbeiten beschäftigt.

1984 Die katholische Kirche in der Friedhofstraße brannte am 18.April in voller Ausdehnung. Durch Dachdeckerarbeiten wurde der Dachstuhl in Brand gesetzt. Die Einheiten Nümbrecht, Harscheid,
Marienberghausen und Oberelben wurden von der Drehleiter aus Waldbröl unterstützt.

Am 20. April.1984 erhielt die Löschgruppe Nümbrecht einen RW1. Dieses Fahrzeug war bislang bei der Löschgruppe Harscheid stationiert und sollte zentral das ganze Gemeindegebiet abdecken.

Scheunenbrand im Oktober bei der Familie Lang. Die Einheiten Nümbrecht, Harscheid und Oberelben waren bis tief in die Nacht beschäftigt.

1985 Der erste Einsatz im Mai für die Löschgruppe Nümbrecht mit dem RW 1. Ein PKW war gegen einen Baum geprallt und der Fahrer wurde eingeklemmt. Dieser wurde von der Wehr mit Rettungsschere und Spreitzer befreit.

1986 Im Januar entwurzelte ein Orkan zahlreiche Bäume. Der Ort Nümbrecht war zeitweise von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Einheiten der gesamten Gemeinde waren im Einsatz, um die Fahrbahnen wieder befahrbar zu
machen.

Mehrere PKW Unfälle mit tödlichem Ausgang waren in diesem Jahr zu verzeichnen. Die Löschgruppe Nümbrecht musste oft ausrücken, um Personen zu befreien.

1988 Wieder musste die Einheit zu zahlreichen PKW Unfällen ausrücken.

Wohnungsbrand in Oberelben. Die Einheiten Nümbrecht, Oberelben und Harscheid waren stundenlang im Einsatz um
den Brand zu löschen.

1989 Die Löschgruppe Nümbrecht holte ihr neues TLF 16/25 aus Karlsruhe von der Firma Metz ab. Es handelt sich um ein modernes Tanklöschfahrzeug.

1990 Es erfolgte die offizielle Übergabe des TLF 16/25 im Rahmen einer Feierstunde im Gerätehaus Nümbrecht.

1991 Wohnungsbrand in Bierenbachtal. Die Familie Runkel wurde dabei obdachlos. Das gesamte Fertighaus brannte bis auf die Bodenplatte nieder, dabei entstand ein Schaden von ca. DM 400.000,-.

1991 Aufgrund der neuen Brandmeldeanlage im Schloß Homburg musste die Löschgruppe oft wegen Fehlalarmen ausrücken.

1992 Die Löschgruppe Nümbrecht wurde zu einem schweren Verkehrsunfall am Nippes gerufen. Dort waren 2 PKW zusammengeprallt. Ein Fahrer wurde dabei tödlich verletzt.

In diesem Jahr fand das Kreis-Jugendfeuerwehr – Zeltlager am Sportzentrum Nümbrecht statt. Alle Jugendfeuerwehren des Oberbergischen Kreises nahmen daran teil.

1993 Die Löschgruppe Nümbrecht konnte sich aufgrund der Erlöse von Feuerwehrfesten und zahlreichen Spenden einen Mannschaftsbus anschaffen. Das Fahrzeug wurde eigenständig von der Löschgruppe als Feuerwehrfahrzeug umgerüstet und bildete somit einen modernen Gesamtfuhrpark.

Die Wehrführung der Gemeinde Nümbrecht übernimmt HBM Frank–Peter Twilling und löst Ulrich Polke als Gemeindebrandmeister ab.

1994 Die Löschgruppe Nümbrecht unterstützte die Einheiten Marienberghausen und Oberelben bei einem Wohnhausbrand in Marienberghausen. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Morgen.

Gasexplosion im Klärwerk Homburg – Bröl. Gemeinsam mit den anderen Wehren der Gemeinde, wurden vier verletzt Personen gerettet. Mehrere Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Am 10.November wurde die Löschgruppe zu einem bis dahin grössten Verkehrsunfällen gerufen. 4 Personen wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt.

28.Dezember.1994. Heute fand in Röttgen eine der grössten Hochwasserkatastrophen statt. Der gesamte Ort stand unter Wasser. Die gesamte Wehr der Gemeinde Nümbrecht war mit allen verfügbaren Pumpen im Einsatz. Gegen Nachmittag wurden 1000 Sandsäcke gefüllt, um die ausgepumpten Häuser vor weiteren Fluten zu schützen. Bis in den späten Abend waren die Feuerwehrkameraden damit beschäftigt, die Einwohner vor den Wassermassen zu schützen.

1995 Im Januar 1995 hielt ein gewaltiger Dachstuhlbrand die Feuerwehr Nümbrecht in Atem. Im Ortsteil Elsenroth brach gegen Mittag Feuer im Ortskern aus. Es entstand trotz schnellem Eingreifen der Feuerwehr ein Schaden von
umgerechnet DM 600.000,-. Menschen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.

Alle Wehren der Gemeinde Nümbrecht waren die gesamte Nacht von 22 Uhr bis 10 Uhr im Einsatz um vier vermisste Kinder zu suchen. Am nächsten Morgen wurde die Feuerwehr von einer Hundertschaft der Polizei und einem Hubschrauber bei der Suche unterstützt. Gegen 10 Uhr wurden die Kinder durch die Hubschrauberbesatzung gefunden und konnten den Eltern wohlbehalten übergeben werden.

1996 Am letzten Tag des Jahres 1996 brach im Keller des Blindenheims in der Höhenstrasse ein Feuer
aus. Die gesamte Stromverteilung brannte ab und durch die starke Rauchentwicklung mussten die Heimbewohner evakuiert werden. Die gesamte Feuerwehr Nümbrecht war im Einsatz. Am Nachmittag konnte mit Hilfe der Feuerwehr die Stromversorgung wieder hergestellt werden, sodass die Heimbewohner wieder in Ihre Zimmer zurückkehren konnten. Gegen Abend waren alle Bewohner wieder in Ihre Zimmer eingezogen. Die Feuerwehr überwachte das Gebäude die gesamte Nacht hindurch.

13.07.1997 Scheunenbrand in Göpringhausen. Die gesamt Scheune der Familie Blasius in Göpringhausen brannte an diesem Sonntagnachmittag. In der Scheune waren wertvolle Antiquitäten zwischengelagert. Diese konnten von der Feuerwehr alle gerettet werden. Auch das angrenzende Wohnhaus konnte gerettet werden, die Scheune brannte jedoch komplett nieder.

Am 10. Oktober wurde die Löschgruppe zu einem schweren Verkehrsunfall in Benroth gerufen. Dort waren zwei PKW frontal zusammengestoßen. Die Feuerwehr Waldbröl war ebenfalls vor Ort und gemeinsam wurden die eingeklemmten Personen aus den PKW´s befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

Ebenfalls im Oktober 1997 wurde die Feuerwehr Nümbrecht zu einem umgestürzten Kran gerufen. Am Neubau des Altenheimes in der Otto – Kaufmann – Strasse, war in den Morgenstunden ein Baukran umgestürzt. Der Kranführer war im Führerhaus eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite die schwerverletzte Person und übergab diese dem Rettungsdienst.

Am Morgen des 20.11.1997 brach ein Feuer im Engelstift Nümbrecht aus. Die gesamte Feuerwehr Nümbrecht, das Rote Kreuz und weitere Kräfte waren vor Ort. Ein Zimmer auf der 2. Station brannte völlig aus. Alle Bewohner
aus dem Engelstift wurden evakuiert und betreut. Es wurden keine Bewohner bei diesem Zimmerbrand verletzt. Nur durch den schnellen und gezielten Einsatz aller eingesetzten Kräfte konnte grösserer Schaden vermieden werden.

1998 Ein starkes Gewitter zog am 01.Mai.1998 über die Gemeinde Nümbrecht. Bei diesem Gewitter wurden mehrere Keller durch sintflutartige Regenfälle unter Wasser gesetzt. Während der Pumparbeiten wurde die Wehr zu einem Dachstuhlbrand in die Höhenstrasse gerufen. Ein Blitz hatte den Dachfirst in Brand gesetzt. Die Bewohner im Dach konnten von der Feuerwehr rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Alle anderen Bewohner des Hauses hatten das Gebäude bereits verlassen. Die Feuerwehr Nümbrecht löschte das Feuer unter Mithilfe der Drehleiter aus Waldbröl bis spät in die Nacht ab. Vorsorglichwurde der Dachstuhl mit Planen abgedeckt.

1999 Verkehrsunfall in Benroth. Die Feuerwehr Nümbrecht wurde am 24.05.1999 zu einem schweren Verkehrsunfall nach Benroth gerufen. Dort waren zwei PKW an einem Sonntagnachmittag auf der Brölstrasse frontal
zusammengestossen. Mehrere Personen waren in den Fahrzeugen eingeklemmt. Diese wurden aus den Fahrzeugen befreit und dem Rettungsdienst übergeben.


Eine Serie von Brandstiftung hielt die Feuerwehr Nümbrecht in Atem. Am Lindchenweg brannte ein Abfallcontainer. Beim Eintreffen der Wehr brannte auf der gegenüberliegenden Seite die gesamte Fassade des Hotels am Kurpark. Die Feuerwehr gab sofort Grossalarm. Nachdem schließlich noch eine Gartenlaube in der Nähe brannte, wurden mehrere Streifenwagen und Feuerwehrfahrzeuge zur Kontrolle durch den Ort Nümbrecht geschickt. Die Brandstifter konnten unerkannt entkommen und es entstand hoher Sachschaden.

Am 24.November.1999 ereignete sich ein Grossbrand im Ortsteil Huppichteroth. Beim Eintreffen der Feuerwehr Nümbrecht brannte bereits der gesamte Dachstuhl und sofort wurden die angrenzenden Gebäude geschützt.
Die Feuerwehr war bis in die Abendstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt, jedoch wurde das betroffene Gebäude stark beschädigt.

Die Historie der Löschgruppe Nümbrecht wird
hier noch weiter gehen, noch etwas Geduld
bitte.

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